Sicherheitseinrichtungen im Eigenheim
Einbruchschutz, Brandmelder und Überwachung
Sicherheitseinrichtungen schützen Leib, Leben und Sachwerte. Einige sind gesetzlich vorgeschrieben, andere dringend empfehlenswert, und viele lassen sich beim Neubau kostengünstig integrieren.
Rauchmelderpflicht
In allen 16 Bundesländern Pflicht in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren (z.B. § 48 BauO Bln). Anforderung: DIN EN 14604. Empfehlung: 10-Jahres-Batterie, vernetzte Geräte, Kombination mit CO-Warnern bei Feuerstätten.
Einbruchschutz (DIN EN 1627)
Widerstandsklassen: RC 1 (Körperkraft), RC 2 (Werkzeug, Mindestempfehlung Erdgeschoss), RC 3 (Brechstange). Zertifizierung gilt nur für das System (Rahmen + Beschlag + Verglasung + Einbau). RC 2 für alle EG-Fenster und Türen empfohlen.
Einbruchmeldeanlage (EMA)
Nach VdS 2311 / DIN VDE 0833-3: Bewegungsmelder (PIR), Öffnungsmelder, Glasbruchmelder, Außensirene, optional Aufschaltung auf Notruf-Serviceleitstelle (NSL). Förderfähig: KfW-Programm 455-B bis 1.500 €.
Blitzschutz
Äußerer Blitzschutz nach DIN EN 62305 für Wohngebäude nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber empfehlenswert bei PV-Anlagen und exponierten Lagen. Innerer Blitzschutz (Überspannungsschutz Verteiler) nach DIN VDE 0100-534 Pflicht.
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