Preisentwicklung im Baubereich
Markt, Trends und was 2025/2026 zu erwarten ist
Rückblick 2020–2024
Corona-bedingte Lieferkettenprobleme, der Ukrainekrieg (Energiepreise, Stahlpreise) und Fachkräftemangel ließen die Baukosten 2020–2023 um ca. 40 % steigen. 2024 verlangsamte sich der Anstieg auf 2–4 % p.a. Einige Materialpreise (Holz, Stahl) fielen leicht zurück – aber nicht auf Vorkrisenniveau.
Aktuelle Lage 2025/2026
Die Baupreisinflation liegt 2025 bei ca. 2–4 % p.a. Fachkräftemangel bleibt der strukturelle Kostentreiber. Energieverteuerung im Handwerk (Transportkosten, Maschinenkosten) ist dauerhaft. Das bedeutet: Warten auf günstigere Preise ist keine valide Strategie – Kostensicherheit durch frühe Vergabe ist sinnvoller.
Strategien für Bauherren
Frühe Vergabe (Preisbindung vor Preisanstieg), Pauschalpreisverträge (kein Einheitspreisrisiko), Einkaufsgemeinschaften für Materialien, flexible Ausführungstermine (Handwerker mit freien Kapazitäten), Standards hinterfragen (was wirklich wichtig ist).

