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EnergieStandardKonstruktion

Passivhaus

Standard, Anforderungen und Kosten

Thorsten Richter – Inhaber Planungsbüro Richter Berlin, Hausbau-Experte
Thorsten Richter
Dipl.-Betriebswirt · Planungsbüro Richter, Berlin
Planungsbüro Richter plant Passivhäuser mit vollständigem PHPP-Nachweis und Zertifizierungsbegleitung.

Was ist ein Passivhaus?

Das Passivhaus-Konzept wurde am Passivhaus Institut (PHI) in Darmstadt entwickelt. Kernkriterien: Jahresheizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m²a), Heizlast ≤ 10 W/m², Jahresprimärenergiebedarf ≤ 120 kWh/(m²a), Luftdichtheit n50 ≤ 0,6 h⁻¹. Kein aktives Heizsystem erforderlich – Abwärme von Personen, Geräten und solaren Gewinnen reicht aus.

Konstruktive Maßnahmen

Sehr gute Dämmung (Außenwand: U ≤ 0,15 W/(m²K)), Wärmebrückenfreie Konstruktion, hochwertige Fenster (Dreifachverglasung, U ≤ 0,8 W/(m²K)), Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG ≥ 75 %), luftdichte Gebäudehülle (n50 ≤ 0,6 h⁻¹).

Kosten

Passivhäuser kosten ca. 5–15 % mehr als ein GEG-Standard-Neubau. Diese Mehrkosten amortisieren sich durch Energieeinsparung (ca. 500–1.500 €/Jahr) in 10–20 Jahren. KfW EH 40 Plus kommt dem Passivhausstandard nahe und wird gefördert.

Planungsbüro Richter und Passivhaus

Planungsbüro Richter arbeitet regelmäßig mit dem PHPP (Passivhaus-Projektierungspaket) für energetische Nachweise und berät zu den wirtschaftlich optimalen Maßnahmen zwischen GEG und Passivhaus.