Was ist ein Passivhaus?
Das Passivhaus-Konzept wurde am Passivhaus Institut (PHI) in Darmstadt entwickelt. Kernkriterien: Jahresheizwärmebedarf ≤ 15 kWh/(m²a), Heizlast ≤ 10 W/m², Jahresprimärenergiebedarf ≤ 120 kWh/(m²a), Luftdichtheit n50 ≤ 0,6 h⁻¹. Kein aktives Heizsystem erforderlich – Abwärme von Personen, Geräten und solaren Gewinnen reicht aus.
Konstruktive Maßnahmen
Sehr gute Dämmung (Außenwand: U ≤ 0,15 W/(m²K)), Wärmebrückenfreie Konstruktion, hochwertige Fenster (Dreifachverglasung, U ≤ 0,8 W/(m²K)), Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG ≥ 75 %), luftdichte Gebäudehülle (n50 ≤ 0,6 h⁻¹).
Kosten
Passivhäuser kosten ca. 5–15 % mehr als ein GEG-Standard-Neubau. Diese Mehrkosten amortisieren sich durch Energieeinsparung (ca. 500–1.500 €/Jahr) in 10–20 Jahren. KfW EH 40 Plus kommt dem Passivhausstandard nahe und wird gefördert.
Planungsbüro Richter und Passivhaus
Planungsbüro Richter arbeitet regelmäßig mit dem PHPP (Passivhaus-Projektierungspaket) für energetische Nachweise und berät zu den wirtschaftlich optimalen Maßnahmen zwischen GEG und Passivhaus.

