Richtige Ausbauereihenfolge
1. Heizung (Leitungen verlegen, Verteiler), 2. Sanitär (Roh- und Leerrohre), 3. Elektro (Leerrohre, Unterputzboxen), 4. Innenputz (Wände und Decken), 5. Estrich, 6. Trockenbau (Trocknungszeit einhalten!), 7. Fliesenarbeiten, 8. Türzargen, 9. Bodenbeläge, 10. Malerarbeiten, 11. Sanitärinstallation (Endmontage), 12. Elektro (Endmontage), 13. Küchenmontage, 14. Außentüren und Fenster (oft schon früher), 15. Abnahme.
Estrichtrocknung nicht unterschätzen
Zementestrich braucht bei 4 cm Dicke ca. 28 Tage Trocknungszeit, bevor Bodenbeläge aufgebracht werden können. Schnellestrich oder Heizestrich reduziert die Zeit auf 3–7 Tage, ist aber teurer. Feuchte Estriche unter Parkett führen zwangsläufig zu Schäden.
Schnittstellen der Gewerke
Die häufigsten Bauschadensursachen entstehen an Schnittstellen: Wer dichtet die Fensteranschlüsse ab? Wer schützt den Rohboden vor dem Estrichleger? Wer koordiniert Leitungsführung von Heizung und Elektro? Die Objektüberwachung des Architekten sichert diese Schnittstellen.

