Grundriss
Wie plane ich einen guten Grundriss?
Was macht einen guten Grundriss aus?
Funktionalität (kurze Wege, klare Zonierung), Flexibilität (Nutzungsänderungen im Laufe des Lebens), Lichtführung (Südorientierung von Wohnräumen, Schlafräume nach Osten), Schallschutz (Trennwände zwischen Schlaf- und Kinderzimmern) und Wirtschaftlichkeit (kompakte Form minimiert Außenhülle und Heizkosten).
Zonierung und Wegeführung
Bewährt hat sich eine klare Trennung von Privatzone (Schlaf- und Kinderzimmer), Wohnzone (Wohnen, Essen, Küche) und Servicebereich (Bad, WC, Abstellraum, Technik). Der Eingang sollte einen Übergang schaffen, nicht direkt ins Wohnzimmer führen. Küche und Hauswirtschaftsraum sollten nah beieinander liegen.
Demografische Zukunftssicherheit
Bereits beim Neubau sollte man ans Alter denken: stufenloser Eingang, bodenebene Dusche im Erdgeschoss, Türbreiten ≥ 90 cm (Rollator-gerecht), Aufzugschacht vorhalten. Ein KfW-Altersgerecht-Umbau-Kredit (455-B) fördert auch solche Maßnahmen im Neubau.
Raumgrößen als Orientierung
Schlafzimmer: 14–18 m², Kinderzimmer: 12–16 m², Bad: 8–12 m² (Familienbad), Wohnraum: 25–40 m², Küche: 12–20 m², Erschließungsfläche: 15–20 % der Wohnfläche.

