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KonstruktionFeuchteschutzTechnik

Drainage

Schutz vor Feuchtigkeit im Keller und am Fundament

Thorsten Richter – Inhaber Planungsbüro Richter Berlin, Hausbau-Experte
Thorsten Richter
Dipl.-Betriebswirt · Planungsbüro Richter, Berlin
Planungsbüro Richter plant Drainagesysteme auf Basis des Baugrundgutachtens – fachgerecht und normkonform.

Wann ist eine Drainage erforderlich?

Eine Drainage ist erforderlich, wenn das Erdreich nicht ausreichend wasserdurchlässig ist (Bodenklasse < 10⁻⁴ m/s), Schichtenwasser oder gestautes Sickerwasser das Fundament bedroht oder der Grundwasserstand nahe an der Fundamentsohle liegt. Das Bodengutachten gibt Aufschluss.

Aufbau einer Ringdrainage

Eine Ringdrainage wird als Sickerrohr (perforiertes KG-Rohr DN 100–150) um das Fundament gelegt, in Filterkies eingebettet und mit Filtervlies ummantelt. Das Gefälle beträgt mind. 0,5 %. Das Wasser wird in einen Sicker-/Sammelschacht oder den öffentlichen Kanal abgeleitet. Reinigungsschächte an Ecken ermöglichen spätere Inspektion.

Weiße Wanne vs. Drainage

Bei drückendem Grundwasser ist eine Drainage nicht ausreichend – hier ist eine wasserundurchlässige Betonkonstruktion (Weiße Wanne) erforderlich. Die Weiße Wanne ist teurer (Aufpreis 15.000–40.000 €), aber die einzige dauerhafte Lösung bei Grundwasser über Fundamentniveau.