Dachformen: Satteldach, Flachdach, Walmdach und Co. im Vergleich
Satteldach
Das Satteldach (zwei geneigte Dachflächen) ist die häufigste Dachform in Deutschland. Vorteile: bewährt, gute Entwässerung, einfache Konstruktion, guter Witterungsschutz. Neigung typischerweise 35 bis 48°. Hoher Dachraum nutzbar. Kosten: Referenzpunkt.
Walmdach
Beim Walmdach sind alle vier Seiten geneigt, es gibt keine Dreiecksgiebel. Optisch gediegener als das Satteldach, windlastresistenter, aber teurer in Konstruktion und Eindeckung (+15 bis 25 %). Dachfläche und damit PV-Potenzial auf Südseite reduziert.
Flachdach
Das Flachdach (Neigung < 5°) ermöglicht Dachterrassen, maximale Raumhöhe im obersten Geschoss und moderne Architektur. Anforderungen an Abdichtung und Entwässerung sind hoch. Regelmäßige Wartung notwendig. Lebensdauer einer hochwertigen Abdichtung: 25 bis 40 Jahre.
Pultdach und Zeltdach
Das Pultdach (eine Dachfläche) ist modern, günstig und ideal für PV. Das Zeltdach (alle Flächen laufen in einer Spitze zusammen) ist selten und teuer, optisch aber markant. Beide eignen sich für Anbauten und Nebengebäude.
Bebauungsplan beachten
Viele B-Pläne schreiben Dachform und Neigung vor. Prüfen Sie zuerst die baurechtlichen Vorgaben, bevor die Dachform geplant wird.
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