Außenanlagen
Garten, Einfahrt, Zaun – Planung und Kosten
Was gehört zu den Außenanlagen?
Außenanlagen umfassen alle Maßnahmen auf dem Grundstück außerhalb des Gebäudes: Erdarbeiten und Geländegestaltung, Einfriedungen (Zäune, Hecken, Mauern), Terrassen und Wege, Carport oder Garage, Bepflanzung, Entwässerungsanlagen sowie Hausanschlüsse für Strom, Wasser, Gas und Telekommunikation.
Kostengröße einordnen
Erfahrungsgemäß sollten Bauherren 5–15 % der Rohbaukosten für Außenanlagen einplanen. Für ein Haus mit 400.000 € Baukosten bedeutet das 20.000–60.000 €. Ein einfacher Rasen ist günstig; hochwertige Natursteinterrassen, Schwimmteiche oder aufwendige Einfriedungen treiben die Kosten erheblich. Besonders teuer: Hangsicherungen, Stützmauern und Rigolensysteme für die Regenwasserversickerung.
Erschließungskosten nicht vergessen
Hausanschlüsse für Wasser, Abwasser, Strom und Gas werden oft separat kalkuliert, gehören aber technisch zu den Außenanlagen. Die Kosten variieren je nach Grundstückslage und Entfernung zum Anschlusspunkt stark (2.000–15.000 € je Sparte).
Förderungen für Außenanlagen
Regenwasserversickerungsanlagen werden in vielen Berliner Bezirken mit Zuschüssen gefördert. Einzel-PV-Anlagen im Garten oder Ladeinfrastruktur für E-Mobilität können KfW-gefördert sein. Fragen Sie beim Planungsbüro nach aktuellen Förderprogrammen Ihres Bezirks.

