Ausbaustandard: einfach, mittel oder hochwertig bauen
Was umfasst der Ausbaustandard?
Der Ausbaustandard beschreibt die Qualität und Ausführung aller sichtbaren und technischen Bauteile: Bodenbeläge, Sanitärausstattung, Fenster, Türen, Küche, Treppe, Fassade, Heizung und Elektro-Ausstattung. Er ist der entscheidende Kostenhebel nach dem Grundriss.
Drei Stufen im Überblick
Einfach (1.500 bis 1.900 €/m² BGF): Laminat oder Fliesen aus dem Baumarkt, Serien-Sanitär, Standardtüren, einfache Elektroinstallation. Für Kapitalanleger und budgetbewusste Erstbauherren geeignet.
Mittel (1.900 bis 2.600 €/m² BGF): Parkett oder hochwertiger Designboden, Marken-Sanitär (Villeroy & Boch, Hansgrohe), 3-fach-Verglasung, Fußbodenheizung, strukturierte Fassade. Der Marktstandard für selbstgenutztes Wohneigentum.
Hochwertig (ab 2.600 €/m² BGF): Naturstein, individuelle Schreinerarbeiten, Smart Home, Aufzug, Schwimmbad, hochwertige Architektur. Für anspruchsvolle Eigennutzer und Premiumlagen.
Typische Kostenfallen
Viele Bauherren unterschätzen: Treppenkonstruktionen (8.000 bis 40.000 €), hochwertige Bäder (15.000 bis 60.000 €), Küche (10.000 bis 80.000 €) und Außenanlagen. Diese Positionen sind im Ausbaustandard selten vollständig enthalten, klären Sie mit dem Architekten, was im Kostenrahmen inkludiert ist.
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