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KostenPlanungQualität

Ausbaustandard

Einfach, mittel oder hochwertig – was passt zu Ihrem Budget?

Thorsten Richter – Inhaber Planungsbüro Richter Berlin, Hausbau-Experte
Thorsten Richter
Dipl.-Betriebswirt · Planungsbüro Richter, Berlin
Planungsbüro Richter definiert den Ausbaustandard detailliert im Leistungsverzeichnis – damit Erwartung und Ergebnis übereinstimmen.

Was umfasst der Ausbaustandard?

Der Ausbaustandard beschreibt die Qualität und Ausführung aller sichtbaren und technischen Bauteile: Bodenbeläge, Sanitärausstattung, Fenster, Türen, Küche, Treppe, Fassade, Heizung und Elektro-Ausstattung. Er ist der entscheidende Kostenhebel nach dem Grundriss.

Drei Stufen im Überblick

Einfach (1.500–1.900 €/m² BGF): Laminat oder Fliesen aus dem Baumarkt, Serien-Sanitär, Standardtüren, einfache Elektroinstallation. Für Kapitalanleger und budgetbewusste Erstbauherren geeignet.

Mittel (1.900–2.600 €/m² BGF): Parkett oder hochwertiger Designboden, Marken-Sanitär (Villeroy & Boch, Hansgrohe), 3-fach-Verglasung, Fußbodenheizung, strukturierte Fassade. Der Marktstandard für selbstgenutztes Wohneigentum.

Hochwertig (ab 2.600 €/m² BGF): Naturstein, individuelle Schreinerarbeiten, Smart Home, Aufzug, Schwimmbad, hochwertige Architektur. Für anspruchsvolle Eigennutzer und Premiumlagen.

Typische Kostenfallen

Viele Bauherren unterschätzen: Treppenkonstruktionen (8.000–40.000 €), hochwertige Bäder (15.000–60.000 €), Küche (10.000–80.000 €) und Außenanlagen. Diese Positionen sind im Ausbaustandard selten vollständig enthalten – klären Sie mit dem Architekten, was im Kostenrahmen inkludiert ist.