Absicherung
Welche Versicherungen braucht ein Bauherr – und warum eine TÜV-Baubegleitung sinnvoll ist
Von der Bauherrenhaftpflicht bis zur Gewährleistungsbürgschaft: Ihr Schutzschild beim Hausbau.
📅 September 2025 · ⏱ 9 Min. · Thorsten Richter
Pflichtversicherungen für jeden Bauherrn
Bauherrenhaftpflicht: Pflicht. Deckt Schäden Dritter auf der Baustelle. Kosten: ca. 100–250 €/Jahr.
Bauleistungsversicherung: Schützt den Rohbau vor Sturm, Diebstahl, Vandalismus. Kosten: ca. 500–1.500 € einmalig.
Feuerrohbauversicherung: Deckt Brandschäden während der Bauphase. Oft kostenlos als Vorlauf der späteren Wohngebäudeversicherung.
Dringend empfohlen
Baufertigstellungsversicherung: Schützt bei Insolvenz des Bauunternehmers. Kosten: 0,5–1,5 % der Bausumme – die wichtigste Versicherung überhaupt.
Gewährleistungsbürgschaft: Sichert 5 Jahre Mängelbeseitigung nach Übergabe ab. Sollte im Bauvertrag stehen.
Warum TÜV-Baubegleitung?
Eine unabhängige Bauüberwachung durch den TÜV prüft in 4–6 Bauphasen die Qualität der Ausführung: Bodenplatte, Rohbau, Dach, Fenster, Innenausbau, Abnahme.
Kosten: ca. 2.500–4.500 €. Ersparnis: Nicht erkannte Mängel kosten im Nachhinein oft das 5- bis 10-fache. Abdichtungsfehler, Wärmebrücken und Installationsfehler werden während der Bauphase gefunden – nicht beim ersten Regenschauer.
Bei allen Projekten der Mister Hausbau GmbH ist die TÜV-Baubegleitung Standard – plus ein erhöhter Gewährleistungsschutz über 150.000 €.
