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Hausbau-Trends 2026: Was Bauherren in Berlin und Brandenburg jetzt wählen

PV-Pflicht, Wärmepumpen-Boom, Smart Home und die Rückkehr des EH 55 – was sich ändert.

📅 Februar 2026 · ⏱ 9 Min. · Thorsten Richter

Trend 1: Photovoltaik wird Pflicht

In Berlin gilt seit 2023 die Solarpflicht für Neubauten. Brandenburg zieht nach. PV + Batteriespeicher + Wärmepumpe bilden das integrierte Energiesystem des modernen Neubaus. Amortisation: 8–12 Jahre – Tendenz sinkend.

Trend 2: Wärmepumpe dominiert

Über 60 % aller Neubauten werden mit Wärmepumpe beheizt. Die neueste Generation (R290-Kältemittel, Monoblock) arbeitet leiser und effizienter als je zuvor. Fossile Heizungen im Neubau sind faktisch Geschichte.

Trend 3: EH 40 wird zum Standard

Obwohl das GEG nur EH 55 fordert, planen immer mehr Bauherren direkt EH 40 – wegen besserer KfW-Förderung und höherem Wiederverkaufswert. Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) wird bis Mai 2026 in nationales Recht überführt und könnte den Standard weiter verschärfen.

Trend 4: Smart Home als Standard

KNX, Matter, Zigbee – intelligente Gebäudesteuerung ist kein Luxus mehr. Entscheidend: Leerrohrkonzept in der Rohbauphase planen. Nachrüstung kostet ein Vielfaches.

Trend 5: Modulares Bauen

Vorgefertigte Wandelemente und Deckenmodule reduzieren die Bauzeit erheblich. Auch Massivhäuser profitieren: Porenbeton- und Ziegelelemente werden zunehmend werkseitig vorkonfektioniert.

Trend 6: QNG-Zertifizierung

Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude ist zunehmend Voraussetzung für maximale KfW-Förderung. Wer QNG nicht von Anfang an mitplant, verschenkt bis zu 50.000 € zusätzlichen Kreditrahmen.

Planungsbüro-Einschätzung

Wer 2026 baut, sollte mindestens EH 40 anstreben, PV + Speicher einplanen und QNG-Förderfähigkeit prüfen. Die Mehrkosten amortisieren sich über niedrigere Betriebskosten und höhere Förderungen.

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