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Konstruktion

Welche Dachformen gibt es? Vorteile, Kosten und Baurecht

Satteldach, Walmdach, Flachdach – welche Dachform passt zu Ihrem Haus und Grundstück?

📅 August 2025 · ⏱ 7 Min. · Thorsten Richter

Die wichtigsten Dachformen im Überblick

Die Dachform beeinflusst Optik, Kosten, Wohnfläche und Förderfähigkeit Ihres Hauses. Und: Der Bebauungsplan schreibt oft vor, welche Dachform erlaubt ist.

Satteldach – Der Klassiker

Zwei gegenüberliegende Dachflächen. Günstigste Konstruktion (120–180 €/m² Dachfläche). Optimal für PV-Anlagen bei Südausrichtung. Dachgeschoss gut ausbaubar ab 38° Neigung.

Walmdach – Repräsentativ und sturmfest

Alle vier Seiten geneigt. 15–25 % teurer als Satteldach, dafür besserer Witterungsschutz. Typisch für Stadtvillen. Etwas weniger Wohnfläche im DG durch die Abschrägungen.

Flachdach – Modern und platzsparend

Beliebt bei Bauhausstil-Häusern. Nutzbar als Dachterrasse oder Gründach. Abdichtung ist kritisch – Fehler sind teuer. Höhere Anforderungen an Gefälle (min. 2 %) und Entwässerung.

Pultdach – Maximale Solarfläche

Einseitig geneigt. Ideal für große PV-Anlagen. Modern, preiswert, raumeffizient. Besonders gut für schmale Grundstücke.

Was sagt der Bebauungsplan?

Vor der Planung: B-Plan prüfen. Häufige Vorgaben: Dachneigung (z. B. 35–45°), First- und Traufhöhe, erlaubte Dachformen, Dachfarbe. Abweichungen erfordern eine Befreiung durch das Bauamt.

Planungsbüro-Tipp

Wir prüfen den Bebauungsplan vor dem Grundstückskauf und beraten zur optimalen Dachform – unter Berücksichtigung von Kosten, PV-Potenzial und Wohnfläche.

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